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Ausstellung in Davos zeigt Kunst jüdischer Internierter aus Gurs

Im Römisch-katholischen Pfarreizentrum Davos Platz eröffnet am 5. August 2026 die Ausstellung „Menschlichkeit im Unfassbaren“ mit rund 150 Exponaten aus dem französischen Internierungslager Gurs.

Die Ausstellung „Menschlichkeit im Unfassbaren – Sammlung Elsbeth Kasser“ wird vom 6. August bis 17. September 2026 im Römisch-katholischen Pfarreizentrum Davos Platz gezeigt. Gezeigt werden rund 150 Werke, darunter Aquarelle, Zeichnungen, Fotografien und Objekte, die überwiegend von jüdischen Künstlerinnen und Künstlern im Internierungslager Gurs in Südfrankreich geschaffen wurden. Die Sammlung wird von der Elsbeth Kasser Stiftung betreut und dokumentiert die Herkunft sowie die heutige Verwahrung der Exponate. Die Ausstellung verbindet künstlerische Zeugnisse mit der Erinnerung an Verfolgung, Zivilcourage, Antisemitismus und Diskriminierung. Die Vernissage findet am 5. August 2026 statt. Die Ausstellung ist Teil eines kulturellen Angebots, das in Davos die Auseinandersetzung mit historischen und gesellschaftlichen Themen fördert.

Warum das wichtig ist

Die Ausstellung macht die Geschichte und das Schicksal jüdischer Internierter im Lager Gurs durch ihre künstlerischen Arbeiten sichtbar. Sie trägt zur Erinnerungskultur bei und sensibilisiert für Themen wie Verfolgung, Antisemitismus und Zivilcourage – auch in der Schweiz.

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