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Ausstellung über Van-Gogh-Sammlerin Gertrud Dübi-Müller im Kunstmuseum Basel eröffnet

Das Kunstmuseum Basel zeigt ab dem 19. September 2026 eine Ausstellung zur bemerkenswerten Sammlerin Gertrud Dübi-Müller und ihrer internationalen Kunstkollektion.

Das Kunstmuseum Basel präsentiert seit dem 19. September 2026 eine Ausstellung, die das Leben und die Sammlung von Gertrud Dübi-Müller beleuchtet. Die Ausstellung zeigt rund achtzig Werke von renommierten Künstlern aus ihrer internationalen Sammlung sowie eindrucksvolle Fotografien und bisher unveröffentlichte Dokumente. Diese Exponate geben Einblick in Dübi-Müllers Rolle in der Kunst- und Kulturgeschichte.

Ein zentrales Ereignis war Dübi-Müllers Erwerb eines Van-Gogh-Porträts für 40'000 Schweizer Franken, was damals einem Gegenwert von 7'700 US-Dollar entsprach. Diese Summe galt zu jener Zeit als beachtlich für ein modernes Gemälde. Der Kauf unterstreicht Dübi-Müllers Engagement für moderne Kunst.

Im Jahr nach dem Erwerb des Van-Gogh-Porträts lieh Dübi-Müller das Bild an Cuno Amiet aus. Amiet platzierte das Gemälde an einem Ehrenplatz in seinem Atelier in Oschwand bei Solothurn. Diese Geste zeigt die enge Verbindung zwischen den Künstlern und Sammlern jener Zeit.

Die Kuratorin Géraldine Meyer berichtet, dass Dübi-Müllers Kauf in ihrem Freundeskreis grosse Begeisterung auslöste. Künstler wie Amiet und Giacometti prägten sogar das Verb „van gogheln“, um ihre von Dübi-Müller inspirierte Begeisterung für Van Gogh auszudrücken. Die Ausstellung veranschaulicht diese Einflüsse anhand vielfältiger Exponate und Dokumente.

Warum das wichtig ist

Die Ausstellung macht die wichtige Rolle von Gertrud Dübi-Müller als frühe Förderin moderner Kunst sichtbar. Sie zeigt, wie eine einzelne Sammlerin das Kunstleben in der Schweiz beeinflusste und internationale Künstler vernetzte. Für Kunstinteressierte in der Schweiz ist dies eine wertvolle Gelegenheit, Geschichte und Sammlung hautnah zu erleben.

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