Im Oktober 2026 rücken zwei neue Kunstbücher in den Fokus, die unterschiedliche Aspekte moderner und historischer Kunst beleuchten. Der Katalog zur Ausstellung von Taryn Simon im Solomon R. Guggenheim Museum in New York dokumentiert die erste monografische Fotoausstellung, die je in der berühmten Rotunde des Museums gezeigt wird. Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. März 2027. Simon verfolgt darin das Leben eines nicht namentlich genannten Bundesagenten anhand von 42 Einzelwerken. Die von Simon an den Galeriewänden verfassten Texte sind in das Buch integriert, ebenso wie Fotografien der ausgestellten Werke. Ein Sprecher des Guggenheim betont, dass das Buchmachen ein zentraler Bestandteil von Simons künstlerischer Praxis ist.
Die zweite Publikation widmet sich Hans Arp, einem Pionier der Dada-Bewegung. Das Buch legt den Schwerpunkt auf Arps Arbeiten auf Papier und seine Papiercollagen. Es vermittelt einen umfassenden Einblick in die Rolle dieser Werke innerhalb seines vielseitigen Schaffens und beschreibt sie als Mittel zum spielerischen Umgang mit Formen und zur Erfindung neuer Welten.
Beide Publikationen bieten vertiefte Einblicke in die künstlerischen Ansätze von Simon und Arp. Sie ergänzen sowohl das Ausstellungserlebnis als auch die kunsthistorische Forschung und zeigen die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen zwischen zeitgenössischer Fotografie und Dadaismus.
Für das Schweizer Publikum bieten diese Neuerscheinungen die Möglichkeit, sich mit international bedeutenden Künstlern und deren Werken auseinanderzusetzen. Die Ausstellung im Guggenheim ist noch bis März 2027 geöffnet, die Bücher sind ab Oktober erhältlich.
Warum das wichtig ist