Das Kunstmuseum Basel eröffnet am 19. September 2026 eine Ausstellung über Gertrud Dübi-Müller, eine bedeutende Sammlerin und Kunstpionierin aus Solothurn. Die Ausstellung läuft bis zum 7. Februar 2027 und präsentiert erstmals eine umfassende Würdigung ihres Lebens und Wirkens.
Gertrud Dübi-Müller war bekannt für ihre Reisen in einem Cabriolet der Schweizer Marke Piccard-Pictet, das als eines der ersten Autos im Kanton Solothurn gilt. Mit diesem Fahrzeug besuchte sie zahlreiche europäische Kunstmetropolen wie Berlin, Paris, Rom und Wien sowie die Schweizer Alpen.
Die Ausstellung zeigt neben Werken aus dem Kunstmuseum Solothurn auch Leihgaben aus weiteren Schweizer Museen und privaten Sammlungen, die einst Teil von Dübi-Müllers Sammlung waren. Zudem sind eigene Fotografien von Dübi-Müller zu sehen, die nicht nur das Leben befreundeter Künstler:innen dokumentieren, sondern auch ihre eigenen Reisen und Erlebnisse, darunter Zeppelinflüge und Reisen bis nach Nordafrika.
Ergänzt wird die Ausstellung durch bisher unveröffentlichte Briefe und handgemalte Postkarten von Künstler:innen und Kulturschaffenden, die Einblicke in Dübi-Müllers persönliches Netzwerk und ihr Leben geben. Die Präsentation entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Solothurn und der Fotostiftung Schweiz in Winterthur, die Dübi-Müllers fotografischen Nachlass verwaltet.
Mit dieser Ausstellung wird Gertrud Dübi-Müller nicht nur als wichtige Figur für Solothurn, sondern für die gesamte Schweiz und den europäischen Kunstbetrieb der Moderne gewürdigt. Die Schau bietet einen einzigartigen Blick auf eine Sammlerin, die Kunst und Kultur aktiv gestaltete und vernetzte.
Warum das wichtig ist